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Dienstag, 11. August 2026

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FDP-Vize Teuteberg sieht Ost-West-Spaltung als Geschäftsmodell

Linda Teuteberg von der FDP erklärt, dass die Ostidentität erst nach der Wiedervereinigung entstanden sei und sieht in der Spaltung ein politisches Geschäftsmodell.

FDP-Vize Teuteberg sieht Ost-West-Spaltung als Geschäftsmodell
Bild: Karoline Wolf · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Linda Teuteberg, Vizevorsitzende der FDP, äußerte, dass die Ostidentität nach der Wiedervereinigung in Deutschland nachträglich erfunden wurde. Sie betonte, dass sich die Ostdeutschen vor der Wiedervereinigung überwiegend als Deutsche in einem geteilten Deutschland verstanden hätten.

Teuteberg kritisierte, dass die Politik, insbesondere durch die PDS und die AfD, eine Ressentimentpolitik gefördert habe, die die Trennung zwischen Ost- und Westdeutschen betont. Dies sei ihrer Meinung nach Teil eines politischen Geschäftsmodells, das in Debatten verstärkt in den Vordergrund getreten sei.

65 Jahre nach dem Mauerbau bleibt die Frage bestehen, ob West- und Ostdeutschland die jahrzehntelange Teilung tatsächlich überwunden haben. Teuteberg wies darauf hin, dass oft das Trennende zwischen den beiden Regionen betont werde, was ihrer Ansicht nach nicht im Interesse eines vereinten Deutschlands liegt.